Wie wirkt der Kastrationschip für Rüden

Auf dem deutschen Markt wird aktuell nur ein Chip für die chemische Kastration bei Rüden angeboten: Der Chip nennt sich „Suprelorin“ und wird von der Firma Virbac vertrieben.

IMG_20170731_214151Als Wirkstoff ist im Suprelorin Chip Deslorelin enthalten. Deslorelin ist ein GnRH-Agonist (Gonadotropin-Releasing-Hormon).

Gebildet wird GnRH im Hypothalamus des Hundes.  Es regt in der Hypophyse (Hirnanhangsdrüse) die Ausschüttung von Gonadotropinen an. Das sind die Hormone welche die Keimdrüsen (Hoden) des Rüden stimulieren.

Durch die Gabe von Deslorelin schüttet die Hypophyse nun meist zuerst eine höhere Anzahl von Gonadotropinen aus. Dadurch wird die Keimdrüsen vermehrt angeregt. Wenn aber wie beim Suprelorin Chip dauerhaft kleine Mengen des GnRH-Agonisten (Deslorelin) an den Körper abgegeben werden, sind die Rezeptoren satt. Dadurch stellen die Keimdrüsen ihre Tätigkeit ein, da sie denken, es sei ja schon genug vorhanden.

Während der ersten 4-6 Wochen, also in der „Anflutungsphase“ kann es sein, dass der Testosteronspiegel steigt. Denn es ist ja laienhaft ausgedrückt nun doppelt so viel vorhanden (durch die chemische Gabe vom Chip und das natürliche ist auch noch vorhanden). Erst dann registriert der Körper des Hundes das genug vorhanden ist und nichts mehr produziert werden muss.

Unsere Erfahrungen mit dieser Anflutungsphase können sie unter „Chip Erfahrungsberichte“ lesen.

Weitere Infos zum Chip, dessen Kosten, wie er eingesetzt wird und vieles mehr ist unter Kastration mit Chipzu lesen

Fragen dürfen sie gerne in den Kommentaren oder per Mail stellen Kontakt

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